art but fair Österreich bei den NEOS

In Fortsetzung an unsere im Sommer 2013 gerichteten Schreiben an die Politik erfolgte jüngst die Kontaktaufnahme zu der damals noch nicht im Parlament vertretenen österreichischen Partei „NEOS“. Prompt bekamen wir eine Einladung zum persönlichen Gespräch mit der Nationalratsabgeordneten und Vorsitzenden des Kulturausschusses, Mag. Beate Meinl-Reisinger.

Bernd Schmickl (abf Ö), Beate Meinl-Reisinger (NEOS), Angelika Wild (abf Ö)

Das zweistündige Arbeitsgespräch, das am 11. April stattfand, hatte Lösungsansätze zu folgenden Themen zum Schwerpunkt:

  • Künstlersozialversicherung
  • Umsetzung der „art but fair“-Selbstverpflichtungen
  • geplantes „art but fair“-Gütesiegel

Die Abgeordnete Beate Meinl-Reisinger schrieb uns einige Tage später: Auch ich habe unser Gespräch äußerst konstruktiv und fruchtbar gefunden und finde die Initiative wirklich hervorragend. Gerade in Zeiten knapper Budgets ist es aus meiner Sicht wichtig, auf eine faire Verteilung der Mittel zu achten. Vielleicht ist es kein Zufall, dass die jahrzehntelangen Verfilzungen angesichts der budgetären Engpässe zu Tage treten. Jedenfalls geht es auch um eine moralische Verpflichtung (oder Selbstverpflichtung) der Institutionen, die aus öffentlichen Mitteln gespeist werden hinsichtlich der Verwendung der Mittel und der Schaffung eines gedeihlichen Arbeitsumfeldes für alle Akteurinnen und Akteure. Bezüglich der Reform der Sozialversicherung bin ich schon länger der Meinung, dass es einen generellen Systemwechsel in Österreich braucht. Nicht nur bei den Künstlerinnen und Künstlern verschwimmen die Eigenschaften „selbständig“ und „unselbständig“ bzw. wechseln sich (auch mit Phasen von keiner Erwerbstätigkeit) ab. Unser System jedoch ist starr und kann mit flexiblen Erwerbsbiographien kaum sinnvoll umgehen. Downloads:

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