art but fair wählt neuen Vorstand und gibt sich neuen Namen

Auf der jüngst online durchgeführten Mitgliederversammlung der Initiative „art but fair“ hat der Verein sowohl seine Satzung geändert als auch zwei neue Vorstände gewählt. Gründer und Vorstandsvorsitzender Johannes Maria Schatz trat nicht mehr zur Wiederwahl an. Nach acht Jahren Vorstandstätigkeit möchte er die Geschicke des Vereins in jüngere Hände und an ein gleichberechtigtes Vorstandsteam übergeben. Mit dem Wechsel im Vorstand wurde die Satzung dahingehend geändert, dass künftig zwei bis fünf Vorstände ohne einen Vorsitzenden gleichberechtigt arbeiten können. Außerdem wurde ein Passus zur Ehrenmitgliedschaft ergänzt und Johannes Maria Schatz einstimmig zum ersten Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Gleichzeitig wurde der Vereinsname von „art but fair Deutschland“ in „art but fair international“ geändert. Neben den im Amt verbleibenden Vorständen Stephanie Gräve und Daniel Ris sind nun Stefanie Frauwallner und Erwin Aljukic mit im neuen Team.

Stefanie Frauwallner war nach dem Schauspiel-Studium an der Universität der Künste sowohl in der Freien Szene als auch an Stadt- und Staatstheatern aktiv. Sie war Geschäftsführerin und Mitglied des Direktoriums der Neuköllner Oper in Berlin und in der Folge in gleicher Funktion beim Bundesverband der Freien Darstellenden Künste. Unter der Leitung von Anna Bergmann war sie geschäftsführende Dramaturgin der Sparte Schauspiel am Badischen Staatstheater Karlsruhe und anschließend Betriebsdirektorin an der Akademie für Theater und Digitalität. Erwin Aljukic ist einer der bekanntesten Künstler mit Behinderung in Deutschland. Seit 23 Jahren ist er professionell tätig – vor der Kamera, als Sprecher und Model sowie auf der Bühne als Schauspieler und Tänzer. Seine Arbeit war und ist flankiert durch Öffentlichkeitsarbeit und den Einsatz für Menschen mit Behinderung, Migrationshintergrund und die LGBT-Community. Aktuell gehört er zum Ensemble der Münchner Kammerspiele.

Der neue Vorstand wird in Kürze zu einem online Strategie-Treffen einladen. In den letzten Jahren ist im Kulturbereich eine große Vielfalt an Interessensvertretungen, Verbänden, Aktionsbündnissen und Initiativen neu entstanden. Der Verein möchte daher gemeinsam erörtern was „art but fair“ auch künftig im Kampf für bessere Arbeitsbedingungen in der Kunst einzigartig und bedeutsam macht.

Von links oben nach rechts unten: Stephanie Gräve, Erwin Aljukic, Daniel Ris, Stefanie Frauwallner

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